Presse

Elektronik-Land 2017 Musikpreis der Stadt Salzburg

„Joanna Quehenberger (geb. 1988 und heuer die leider einzige Frau) erhielt den Preis für ihren „souveränen Umgang von wesentlichen Spielarten der zeitgenössischen elektronischen Musik“, der „mit verwaschener Harmonik und präzisen Beatseine „gelungene Synthese von sehr heterogenen Sounds“ undKlangtiefe“ darstellt.“

Natalie Brunner (FM4 La Boum Deluxe)

„Im Stück „Das Stört Mich Nicht“ erinnert man sich beim Anhören daran, dass die Summe viel mehr ist, als die einzelne Teile. Beim mehrmaligen Hören kann man einem verschiedenen Strang folgen. Das ist wie in einem Film, in dem man immer einer anderen Hauptperson folgt. Es gibt verschiedene Wege sich durch diesen Track zu hören. Ich stelle mir oft bei Musikstücken die Frage, höre ich hier so etwas wie eine eigene Idee, eine eigene Erzählung, ist das ein eigenes Werk oder versucht sich jemand an etwas, das schon besteht. Das hier ist eine sehr eigene Erzählung. Das zweite was im Raum steht ist die Frage, was geht mich das an? Bin ich drin, kann ich Teil dieses Traums oder Universums sein, sehe ich mich da auch drin wandern? Ja da total. Da bin ich drin. Subtilität ist ein rares Gut. Subtilität, die bei mir Phase auslösen kann, finde ich, wie in diesem Stück, selten.“

Interview in der Sendung „Im Sumpf“, Radio FM4

„Ich finde die Musik sehr, sehr fantastisch. Manche Sounds sind absichtlich skizzenhaft, aber es ist gut ausgearbeitet. Teilweise erinnert es mich an sehr frühe BBC-Workshops von Delia Derbyshire oder die Werke von Hans-Joachim Roedelius. Mit Einflüssen von Linton Kwesi Johnson oder Milton Nascimento, hat sie eine verdammt große Bandbreite als elektronische Musikerin. “ Fritz Ostermayer, FM4 Im Sumpf

 

 

Prof. Achim Bornhoeft (Uni Mozarteum Salzburg)

„Ich mag wie die Tracks laufen. Die verwaschene Harmonik, das Somnambule.  Ich mag das Unaufgeregte und Unprätentiöse. Mich hat das direkt emotional angesprochen, ich kann es nicht anders sagen, bei bestimmten Dingen gefällt es mir einfach wie sie ablaufen. Die Ansätze gehen in verschiedene Richtungen und suggerieren für mich eine interessante Persönlichkeit und einen eigenwilligen Charakter.“

Wolfgang Schlögl (I-Wolf, Sofa Surfers)

„Mich packt die Musik als allererstes emotional, das ist eine wirkliche Qualität. Beim weiteren Anhören sind die verschiedenen Techniken und Stimmüberlagerungen auffallend. In diesen Stücken steckt sehr viel drin. Für mich sind das individuelle, schöne, kreative und künstlerische Entwürfe.“